Codes erzeugen

Ein Schild am Gehege, ein Aufkleber im Museum, ein Zettel im Klassenzimmer. Der Inhalt steckt im Code — es gibt nichts, was ausfallen kann.

1 · Was soll im Code stecken?

Ein Schild pro Tier, pro Exponat, pro Station. Wer es scannt, hat die Karte sofort in der App — einsortiert an der richtigen Stelle.

2 · Aussehen

Mit Icon läuft der Code automatisch auf der höchsten Fehlerkorrektur — die Mitte darf dann verdeckt sein, ohne dass er unlesbar wird.

Nur der Code — oder ein fertiges Schild?

Das Schild bringt Frage, Code, das Bloop-Zeichen und die Zeile „mit der Handykamera scannen“ schon mit — in echten Millimetern, direkt druckbar. Sie müssen nichts layouten.

3 · Ergebnis

Version · Fehlerkorrektur

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Für den Druck nimm SVG — das bleibt in jeder Größe scharf. PNG ist für Bildschirm und schnelle Tests.

Wo liegen diese Decks?

Es gibt zwei Wege, und sie unterscheiden sich genau hier.

Beim Schild: nirgendwo. Das ist kein Wortspiel, sondern der ganze Entwurf: Die Karte steht als Text im QR-Code selbst. Wer ihn scannt, lädt nichts herunter — sein Gerät liest die Karte direkt aus dem Muster und legt sie im Speicher des Geräts ab.

Beim Verweis: auf unserem Server, als einfache Datei. Sie wird genau einmal geholt; danach liegt das Deck auf dem Gerät und ein zweiter Scan desselben Schilds löst keinen Abruf mehr aus. Für den Abruf ist keine Anmeldung nötig und es wird nichts mitgeschickt, was ein Kind kenntlich machen würde. Ehrlich bleibt: Im Moment des Abrufs ist eine IP-Adresse technisch sichtbar — sie wird nirgends gespeichert.

Deshalb gibt es keinen Server, den wir betreiben, keine Datenbank, keinen Vertrag und nichts, was abläuft. Ein gedrucktes Schild funktioniert in zehn Jahren noch, auch wenn es uns dann nicht mehr gibt. Es funktioniert im Funkloch. Und es entsteht kein einziger Datensatz darüber, wer wann was gescannt hat — wir erfahren es gar nicht.

Der Preis dafür ist eine echte Grenze, und die ist enger als man denkt: Ein Schild mit einer Karte ist unkritisch. Ein Deck-Code fasst bei kurzen Karten etwa 15 Stück ohne Icon, 8 mit Icon — bei längeren Texten entsprechend weniger. Die Seite rechnet es dir oben mit und sagt es, bevor etwas schiefgeht.

Für größere Sammlungen ist der QR-Code das falsche Werkzeug. Dann lieber mehrere Schilder — ein Code je Gehege, alle mit demselben Ort versehen, damit sie sich in dasselbe Regal einsortieren. Oder die Sammlung als Datei über Create weitergeben.

Was auf eine gute Karte gehört

Die wichtigste Regel: Die Frage muss ohne das Schild funktionieren. Nicht „Wie schwer ist dieses Tier?“, sondern „Wie schwer wird ein sibirischer Tiger?“ — das Kind liest sie drei Wochen später im Bus wieder, und da steht kein Gehege mehr daneben. Alles, was nur vor Ort stimmt („links neben dem Eingang“), wird später zu einer Karte, die niemand beantworten kann.

Eine Frage, eine Antwort. Nicht zwei Sachen in einer Karte. Die Antwort so kurz, dass ein Kind sie im Kopf behalten kann — „Bis zu 300 Kilo“, nicht „durchschnittlich 287,4 kg bei männlichen Exemplaren“. Runden Sie.

„Mehr dazu“ ist der Platz zum Staunen, nicht für Details. Ein Satz, der hängen bleibt: „Er ist die größte Katze der Welt — schwerer als ein Löwe.“

Was nicht auf eine Karte gehört: Öffnungszeiten, Preise, Aufrufe wiederzukommen, Ihr Name im Kartentext. Das veraltet, ist kein Wissen — und wäre Werbung an Kinder. Wo Sie herkommen, sieht das Kind ohnehin an seiner Sammlung.

Was sich je nach Ort bewährt

Zoo und Tierpark. Eine Eigenschaft je Tier, die überrascht — kein Steckbrief. Was ein Kind seinen Eltern am Abend erzählen will.

Museum. Was man dem Objekt nicht ansieht: wer es benutzt hat, warum es diese Form hat, was es gekostet hätte.

Freizeitpark. Zahlen, die man im Anstehen weitererzählt: Geschwindigkeit, G-Kräfte, Bauzeit, Höhe des ersten Gefälles. Das Kind steht ohnehin direkt davor.

Stadt und Sehenswürdigkeiten. Warum etwas dort steht, nicht wann es gebaut wurde. Jahreszahlen allein bleiben nicht hängen, Geschichten schon.

Schulbuch. Genau der Wortschatz der Unit, in der Reihenfolge des Buchs. Keine Extras, keine Zusatzwörter — der Wert liegt darin, dass es deckungsgleich mit dem ist, was am nächsten Tag abgefragt wird.

In vier Schritten am Gehege

1 · Text schreiben. Eine Frage, eine Antwort, und wenn Sie mögen einen Satz unter „Mehr dazu“. Kurz halten — was nicht in den Code passt, sagt Ihnen die Seite oben, bevor etwas schiefgeht.

2 · Ort eintragen. Alles mit demselben Ort sortiert sich beim Kind von selbst in dieselbe Sammlung. Schreiben Sie ihn bei jedem Schild gleich.

3 · Schild laden. Format wählen, SVG nehmen — das bleibt in jeder Größe scharf und lässt sich in jeder Druckerei öffnen. PNG kommt mit 300 dpi für den Druck im eigenen Haus. Das Bloop-Zeichen ist schon drauf: Wer es kennt, weiß ohne einen Satz zu lesen, dass hier nichts kostet und keine Werbung folgt.

4 · Aufhängen. Auf Augenhöhe eines Kindes, nicht eines Erwachsenen. Das sind rund 120 cm.

Ein Schild je Tier, je Exponat, je Fahrgeschäft. Sie brauchen keinen Zugang, keinen Vertrag und keine Software — und Sie können jederzeit weitere dazuhängen, ohne uns zu fragen.

Damit der Code auch draußen funktioniert

Groß genug drucken. Als Faustregel: Ein Code wird auf etwa dem Zehnfachen seiner Breite gelesen. Ein 5 cm breiter Code will also aus einem halben Meter gescannt werden. Für ein Schild hinter einer Absperrung entsprechend größer.

Rand lassen. Rundherum eine helle Fläche von mindestens vier Modulbreiten — die ist in den Downloads schon eingerechnet. Nichts darüberdrucken, nichts anschneiden.

Dunkel auf hell, nicht umgekehrt. Und nicht auf spiegelndes Material — Glanzfolie im Sonnenlicht ist der häufigste Grund, warum ein Code nicht gelesen wird.